Archiv für die Kategorie ‘Internetbranche’

i24-Wörterkiste: Virtueller Server

Donnerstag, 02. Februar 2012

Ein Virtueller Server (auch VServer genannt) ist ein System, das alle Funktionen eines physischen Servers erfüllt. Ein Virtueller Server liegt gemeinsam mit anderen virtuellen Servern auf einem leistungsstarken Server. Vom Kunden wird der VServer allerdings als eigenständiger Server mit eigenem Betriebssystem, eigenen Programmen und Anwendungen wahrgenommen und genutzt.

Es haben also Kunde A, Kunde B und Kunde C ihre virtuellen Server auf ein und demselben physischen Server eingerichtet und teilen sich die Ressourcen des Rechners. Das ist aber kein Grund für Ressourcenneid: Der Ressourcenbedarf für das jeweilige Projekt wird vorab eingeschätzt und dann auch verbindlich zugesagt. Die Speicherkapazitäten für beispielsweise Webserver und Mailserver sind also festgeschrieben und können auch keinem Kunden “weggenommen” werden. Und sollte sich der Bedarf doch einmal erhöhen, können die Kapazitäten aufgestockt werden.

Ein virtueller Server wird mit Hilfe einer Virtualisierungssoftware auf dem physischen Server eingerichtet. internet24 nutzt Virtualisierungslösungen von Parallels (Virtuozzo) und von VMware.

Insbesondere für kleinere bis mittlere Projekte ist der Virtuelle Server eine kostengünstige Lösung. Für zugriffsstarke Internetprojekte sollten besser eigenständige Server bevorzugt werden.

Achtung: Auch beim einfachen Webhosting, auch Shared Hosting genannt, teilen sich Kunden die Ressourcen auf einem Rechner. Hier sind die Funktionen allerdings weitestgehend vorgegeben und lassen wenig Spielraum für eigene Anwendungen und Einstellungen.

i24-Wörterkiste: Admin-C & Owner-C

Dienstag, 17. Januar 2012

In der bunten Hosting-Welt gibt es einige Begriffe, die immer wieder auftauchen und nicht jedem gleich etwas sagen. Deshalb möchten wir in Zukunft unter dem Stichwort “i24-Wörterkiste” ein paar der gängigsten Begriffe erklären. Wir starten zum Auftakt mit dem Begriffspaar „Owner-C und Admin-C“:

Als Owner-C wird der Inhaber einer  Domain bezeichnet, das C in der Bezeichnung steht für „Contact“. Er kann eine natürliche Person oder ein Unternehmen sein und schließt den Vertrag mit der jeweiligen Registrierungsstelle ab, für .de-Domains ist das die DENIC.

Der Inhaber benennt den Admin-C, auch hier steht das C für „Contact“. Der Admin-C muss eine natürliche Person sein und stammt oftmals aus dem gleichen Unternehmen. Er fungiert als Administrator einer Domain sowie als Ansprechpartner für die Registrierungsstelle. Außerdem kann er im Namen des Inhabers alle Änderungen rund um die Domain veranlassen. Das ist manchmal dann zwingend notwendig, wenn der Domaininhaber nicht im gleichen Land wie die Registrierungsstelle ansässig ist. Admin-C und Owner-C müssen also NICHT dieselbe Person sein.

Der Admin-C kann übrigens unter Umständen auch für Rechtsverletzungen bei .de-Domains haftbar gemacht werden. Dies hat der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 9. November 2011 entschieden. In dem konkreten Fall stellte das Gericht fest, dass der Admin-C in der Pflicht gewesen wäre, den Domainnamen auf etwaige Verletzungen des Namen- oder Markenrechts zu überprüfen.

Nähere Infos zum Urteil des BHG finden Sie in dem Artikel der Kanzlei Sieling (Kurzversion) und in dem Artikel des Legal Tribune Magazins (Langversion).

Von 4 auf 22 GBit/s

Montag, 09. Januar 2012

Unser Rechenzentrum ist jetzt mit einer Internetanbindung von insgesamt 22 GBit/s ausgestattet. Dafür haben wir die Bandbreite bei den beiden Carriern LambdaNet und Vodafone auf 10 GBit/s aufgestockt. Über Versatel und die Deutsche Telekom AG sind wir weiterhin mit 1 GBit/s an das World Wide Web angebunden.

Durch das Zusammenspiel der vier Carrier kann internet24 eine multiredundante und hochperformante Anbindung des Rechenzentrums an das weltweite Netz gewährleisten. Für unsere Kunden bedeutet das im Ergebnis eine sehr hohe Ausfallsicherheit.

Die Hochverfügbarkeit haben wir übrigens auch in unseren Service Level Agreements (SLA) festgeschrieben. Wir garantieren per Vertrag eine Netzverfügbarkeit von 99,99 % im Jahresmittel für Ihre Webserver. In Spitzenzeiten liegt die Auslastung der Internetanbindung bei etwa 10 %. Da ist also noch eine Menge Luft nach oben.

Weltrekord: Größtes Foto der Welt aus Dresden

Mittwoch, 06. Januar 2010

Das größte Foto der Welt kommt aus Dresden. Das Foto mit der gigantischen Auflösung von 297.500 x 87.500 Pixeln (entspricht einer Druckgröße von 105 x 35 Meter) wurde von der Dresdner Agentur A.F.B. media realisiert und zeigt das Panorama von Dresden.

Das Panorama besteht aus insgesamt 1.655 Vollformatbildern mit jeweils 21,4 Megapixel, die ein Foto-Roboter in 172 Minuten aufnahm. Für die Verarbeitung der 102 GB Rohdaten benötigte ein Computer mit 16 Prozessoren und 48 GB Hauptspeicher 94 Stunden.

So gigantisch wie das Foto sind auch die Zugriffe auf die Internetseite. Aus diesem Grund wird das Projekt auf einer Mehrserverlösung bei internet24 gehostet.

Versandhandel im Internet boomt

Mittwoch, 29. Juli 2009

Laut einer Verbraucherstudie des Forschungsinstitutes TNS Infratest geben die Deutschen im Jahr 2009 so viel Geld wie noch nie im Internet aus. Der Umsatz im Online-Versandhandel wird voraussichtlich um mehr als 15% auf etwa 15,4 Mrd. Euro steigen. Damit erreicht der Online-Versand am gesamten Versandhandel einen Anteil von mittlerweile mehr als 50%.

Der Trend geht damit immer stärker in die Richtung, seine Waren im Internet zu präsentieren.

Weitere Informationen zur Studie stellt der Bundesverband des Deutschen Versandhandels auf seiner Internetseite zur Verfügung.

Vorsicht vor Eintrag auf gelbeseite.ag

Donnerstag, 16. Juli 2009

Heute erhielten wir ein Fax der Yellow Publishing Ltd., die vollmundig für einen Eintrag in den Gelben Seiten mit einer gleichzeitigen Datenmeldung an Google wirbt.

gelbe-seite-gross

Da es sich um eine Massenaussendung handelt, ist davon auszugehen, dass zahlreiche Firmen dieses Fax ebenfalls erhielten.

1. Die Yellow Publishing Ltd. mit dem Internetauftritt gelbeseite.ag hat nichts mit den bekannten Gelben Seiten zu tun.

2. Mit dem Eintrag bei gelbeseite.ag wird ein Zweijahres-Vertrag abgeschlossen mit Gebühren von 79 € pro Monat.

3. Die darin enthaltene kostenfreie Datenmeldung an Google hat keinerlei Wert, da ein Eintrag im Google Index grundsätzlich keine Kosten verursacht. Google nimmt Websites vollautomatisch in seinen Index auf, in dem Links auf anderen Websites gefolgt wird.  Eine Eintragung ist aber grundsätzlich auch manuell über Google möglich.

Es wird offensichtlich versucht, mit der Unwissenheit der Kunden schnelles Geld zu verdienen. Von einem Eintrag ist daher nur abzuraten.

Eine Googlesuche nach “Yellow Publishing Ltd.” liefert zahlreiche Suchtreffer geschädigter Kunden und auch der Verbrauchenzentrale.