Ein Virtueller Server (auch VServer genannt) ist ein System, das alle Funktionen eines physischen Servers erfüllt. Ein Virtueller Server liegt gemeinsam mit anderen virtuellen Servern auf einem leistungsstarken Server. Vom Kunden wird der VServer allerdings als eigenständiger Server mit eigenem Betriebssystem, eigenen Programmen und Anwendungen wahrgenommen und genutzt.
Es haben also Kunde A, Kunde B und Kunde C ihre virtuellen Server auf ein und demselben physischen Server eingerichtet und teilen sich die Ressourcen des Rechners. Das ist aber kein Grund für Ressourcenneid: Der Ressourcenbedarf für das jeweilige Projekt wird vorab eingeschätzt und dann auch verbindlich zugesagt. Die Speicherkapazitäten für beispielsweise Webserver und Mailserver sind also festgeschrieben und können auch keinem Kunden “weggenommen” werden. Und sollte sich der Bedarf doch einmal erhöhen, können die Kapazitäten aufgestockt werden.
Ein virtueller Server wird mit Hilfe einer Virtualisierungssoftware auf dem physischen Server eingerichtet. internet24 nutzt Virtualisierungslösungen von Parallels (Virtuozzo) und von VMware.
Insbesondere für kleinere bis mittlere Projekte ist der Virtuelle Server eine kostengünstige Lösung. Für zugriffsstarke Internetprojekte sollten besser eigenständige Server bevorzugt werden.
Achtung: Auch beim einfachen Webhosting, auch Shared Hosting genannt, teilen sich Kunden die Ressourcen auf einem Rechner. Hier sind die Funktionen allerdings weitestgehend vorgegeben und lassen wenig Spielraum für eigene Anwendungen und Einstellungen.

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