Subdomains liegen – wie die Bezeichnung “sub” bereits vermuten lässt – hierarchisch unterhalb einer anderen Domain und dienen in erster Linie der Unterorganisation einer Domain.
Eine Subdomain besteht in ihrer Basis aus drei Teilen: subdomain . domainname . topleveldomain. Weil sie (von rechts nach links gelesen) unterhalb der Top-Level-Domain und der Hauptdomain und damit in der dritten Ebene liegen, werden Subdomains auch als Third-Level-Domains bezeichnet.
Der dargestellte Aufbau einer Subdomain zeigt, dass bereits das “www” in “www.internet24.de” eine Subdomain darstellt. “internet24.de” bildet also die Hauptdomain. Diese wird aufgrund ihrer Stellung unterhalb der Top-Level-Domain und damit auf der zweiten Ebene auch Second-Level-Domain genannt. Theoretisch könnte die Subdomain “www.internet24.de” auf andere Inhalte lenken als die Hauptdomain “internet24.de”. Es hat sich allerdings eingebürgert, dass die www-Adresse auf das gleiche Ziel wie die Hauptdomain, meistens auf das Hauptverzeichnis, verweist.
Wenn benötigt, kann man weitere Subdomains einrichten, die auf bestimmte Unterverzeichnisse zeigen. So soll zum Beispiel eine Subdomain direkt auf den Blog lenken, das sieht folgendermaßen aus: blog.internet24.de. Hier wird das “www” durch eine andere passende Bezeichnung ersetzt.
Gerade, wenn Sie klar definierte Unterbereiche bei Ihrer Webseite haben – zum Beispiel Ihren Shop, Ihr Kundenportal, ein Forum oder sehr unterschiedliche Produkte – bietet es sich an, für jeden Bereich eine Subdomain anzulegen, über die Ihre Nutzer direkt auf die Startseite des jeweiligen Unterverzeichnisses gelenkt wird. Durch dieses Vorgehen können Sie nicht nur lange Pfade wie zum Beispiel www.internet24.de/unternehmen/service/portal umgehen. Sie erhöhen eventuell sogar den Traffic auf die Subdomain, da das Schlüsselwort an vorderster Stelle steht und von Suchmaschinen besser gefunden wird.
Co-Domains, auch bekannt als Zusatzdomains, sind auf der gleichen Ebene wie die Hauptdomain angesiedelt und damit gleichwertig. Eine Co-Domain zeigt in der Regel auf die gleichen Inhalte wie die Hauptdomain. So könnten die Domains www.host24.de und www.internet24.de auf die gleiche Startseite verweisen. Somit wird die Webseite über verschiedene Domains erreichbar und eventuell häufiger besucht.
Wenn Sie Ihre Co-Domains auf verschiedene Unterverzeichnisse zeigen lassen möchten, ist das auch kein Problem. Hätte internet24 zum Beispiel mehrere Standorte, könnte man die Co-Domain www.internet24-dresden.biz direkt auf den Geschäftsbereich in Dresden verweisen lassen. Auch die deutsche und englische Variante einer Webseite kann man über unterschiedliche Co-Domains, z.B. www.internet24.de und www.internet24.com ansteuern lassen.
Eine Regel, ob sich nun Subdomains oder Zusatzdomains besser machen, gibt es nicht. Das ist reine Geschmackssache. Allerdings ist ein bestimmtes Kontingent an Subdomains bei den meisten Anbietern im Hosting-Paket inbegriffen. Zusatzdomains müssen extra registriert und deshalb gegen eine monatliche Gebühr dazu gekauft werden.

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