Die weltweit größte Domainhandelsplattform Sedo veröffentlichte in den letzten Tagen ein Domainmarkt-Barometer für das zweite Quartal 2009 auf Basis der Verkaufszahlen von Sedo.
In diesem Zusammenhang lässt sich festhalten, dass die durchschnittlichen Verkaufspreise momentan leicht zurückgehen. Vor allem die Preise für .de, .at und .eu Domains gingen um etwa 15 bis 40 % zurück. Dies ist sicherlich zum Teil der Wirtschaftskrise geschuldet. Zum anderen werden Domains nach Aussage von Sedo Geschäftsführer Tim Schumacher momentan verstärkt von kleineren Unternehmen gekauft, die eher das Niedrigpreissegment im Blick haben.
Gerade Unternehmen deren Wunschdomain schon vergeben ist, haben so die Möglichkeit, von günstigeren Preisen bei Domainverkäufen zu profitieren und doch noch ihre Wunschdomain zu erhalten.

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Sicher ist die Wirtschaftskrise an diesem Rückgang zum Teil Schuld, andererseits sollte aber auch berücksichtigt werden, dass die guten Domains im TLD-Bereich immer knapper werden und kein zukunftsorientiert agierender Domain”verwerter” seine Domain (grundlos) verkauft. Respektive kann nix verkauft werden, wenn die Marktteilnehmer nicht “gutes” mehr abgeben. Ein Domainverkauf der Zukunft wird daher eher der Spannweite eines Unternehmensverkaufs nahe kommen.
Respektvolle Grüße aus Hamburg!